Archive for Juni 2013

Verzicht-Challenge: 1. Monat

Ich mache bei dieser Challenge seit einem Monat mit. Es wird Zeit davon zu berichten, wie es sich anfühlt, höchstens drei neue Teile pro Monat zu kaufen.
Ich LIEBE es ja zu shoppen - es fällt mir also alles andere leicht! Vor allem wenn du dann durch die Läden gehst und etwas schönes siehst. Am schwierigsten ist es sich zurück zu halten, wenn die Sachen reduziert sind. Ich bin einfach eine Schnäppchenjägerin. Und wer weiß, wann die nächste Möglichkeit für so etwas tolles kommt? Vor allem habe ich bei reduzierten Artikeln nie ein schlechtes Gewissen, weil ich ja eigentlich gespart habe. Wir hätten eine Regel einführen sollen, dass Sale-Waren einfach nicht mitzählen. Dann hätte ich diesen Monat nur die Schuhe gekauft :)



Blazer: Da ich nur einen habe und meine Blazersammlung vergrößern will, habe ich zugegriffen - er war immerhin um 50% reduziert! Außerdem brauchte ich einen unbedingt für die mündliche Prüfung.
Schuhe: Der Kauf war nicht so ganz freiwillig. Ich hatte überhaupt keine Wahl. Meine Mutter ist der Meinung, dass ich keinen schönen flachen Schuhe habe (es gibt nun mal keine schönen flachen Schuhe). Als sie diese Schuhe sah, hat sie sich in sie verliebt. Ich musste sie also haben - sie hat genügend Sneakers.
Kleid: Auch hier hab ich 50% gespart. Eigentlich ist das Kleid gar nicht mein Stil. Aber weil es so luftig ist dachte ich, dass es ideal für den Sommer ist.

Es war schwer, weil eine Entscheidung für einen Kauf bedeutete, dass ich mich gegen etwas entscheiden musste. Zum Beispiel gegen das wunderschöne Kleid. Oder gegen die Unterwäsche, die reduziert war und bei der ich normalerweise sofort zugegriffen hätte - davon hat man ja nie genug!
Aber es hat meinen Geldbeutel auf jeden Fall geschont. Angesichts meines Urlaubes und den geplanten Sommeraktivitäten war das auch sehr passend!


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Wahlsystem in Deutschland



Wie wähle ich?

Die Zweitstimme zählt – diesen Slogan haben sicherlich die meisten schon mal gehört. Und dennoch weiß gerade mal die Hälfte der Bürger (in den neuen Bundesländern sogar weniger!) wie Wahlen in Deutschland funktionieren – erschreckend, meiner Meinung nach.

Am 22. September 2013 wird der 18. Deutsche Bundestag gewählt und damit ihr auch alle brav eure Stimme abgebt, hier eine kleine Nachhilfe zum Thema „Wie wähle ich?“

Ihr habt zwei Stimmen. Wie bereits angedeutet ist die zweite jedoch die entscheidende, was vielen Bürgern nicht klar zu sein scheint.
Mit der ersten Stimme wählt ihr euren Wahlkreisabgeordneten direkt in den Bundestag, über das sogenannte Direktmandat. Hier wird nach Mehrheitswahlrecht entschieden, das heißt, der Kandidat, der in einem Kreis die meisten Stimmen erhält, zieht direkt in den Bundestag ein, die Stimmen für die anderen Kandidaten gehen also praktisch verloren. Dieses System kennt der ein oder andere möglicherweise auch aus dem Englisch-Unterricht: Es findet im englischsprachigen Raum (USA, Canada, Groß-Britannien) als „First-Past-the-Post-System“ Gebrauch und stößt hier nicht selten auf Kritik.
Nun zur Zweitstimme: Mit dieser wählt ihr eine Partei. Das Entscheidende ist nun, dass hier das Verhältniswahlrecht gilt. Das bedeutet, jede Stimme zählt und die Gesamtzahl der gewonnen Wählerstimmen gibt die Stärke der Partei im Bundestag, also die Anzahl der Sitze, an.

Die Direktmandate, die eine Partei gewonnen hat, werden ihr auf diese Sitze angerechnet. Der Rest der Sitze wird dann über die Landeslisten der Parteien (auf diesen listen die Parteien weitere Kandidaten auf, die je nach Listenplatz dann als Abgeordnete in den Bundestag einziehen) aufgefüllt.
In der Praxis sieht das dann so aus: Von Partei A ziehen 20 Kandidaten über Direktmandate in den Bundestag ein. Nach abgegebenen Zweitstimmen stehen ihr jedoch 50 Sitze im Parlament zu. Daher kann sie noch 30 Sitze über die Landesliste besetzen.

Wenn eine Partei nun aber mehr Direktmandate erlangt, als sie Sitze über gewonnene Zweitstimmen erhalten hat, spricht man von Überhangmandaten: Dem Abgeordneten, der über ein Direktmandat in den Bundestag eingezogen ist, kann dieses nicht mehr entzogen werden. Somit hat die Partei mehr Sitze, als ihr eigentlich nach Zweitstimmenverteilung zustehen.
Damit das Verhältnis im Bundestag dennoch gleich bleibt, wurden kürzlich Ausgleichsmandate eingeführt, die Sitze einer Partei werden also entsprechend an die durch Überhangmandate gestiegene Größe des Bundestags angepasst.

Eine weitere Besonderheit unseres Wahlsystems, die noch zu nennen ist, ist die Sperrklausel: Eine Partei muss mindestens 3 Direktmandate bzw. mindestens 5% der Wählerstimmen erhalten, um in den Bundestag einziehen zu können. Erzielt eine Partei also beispielsweise kein Direktmandat und nur 3% der Stimmen, verfallen diese Stimmen praktisch.
Diese Prozenthürde wurde ursprünglich als Lehre aus der Weimarer Republik eingeführt: Das Parlament der Weimarer Republik, der Reichstag, war in so viele kleine Parteien zersplittert, dass die Entscheidungsfindung und Mehrheitsbildung sich entsprechend problematisch gestaltete.



So, ich hoffe ich konnte etwas Klarheit in unser doch etwas kompliziertes System bringen und möchte euch natürlich ermuntern, im September eurer Aufgabe als Bürger der Bundesrepublik Deutschland nachzukommen und ganz vorbildlich wählen zu gehen.
Denn unsere Demokratie stützt sich auf ihre Legitimation durch Wahlen, Wählen ist unsere wichtigste Partizipationsmöglichkeit und entgegen jeglichem weit verbreiteten Pessimismus bin ich immer noch ganz idealistisch und davon überzeugt, dass jede Stimme zählt! ;-)

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Mensch vs. Zeit

Dieser Artikel nimmt an dieser Blogparade Teil.
Stellen Sie sich vor, ein Kollege, ein Existenzgründer oder ein neuer Mitarbeiter kommt zu Ihnen und fragt Sie: Welches ist Ihr wichtigster Tipp, damit ich produktiver arbeiten kann? Welches ist Ihr wichtigster Zeitmanagement-Tipp?




Man lebt nur ein mal. Deshalb ist es umso wichtiger, nicht nur zu leben sondern das Leben auch zu genießen. Doch wie sieht das perfekte Zeitmanagement aus? Hier stelle ich euch Schritt-für-Schritt-Anleitung vor!

1. Prioritäten setzen!
Man kommt weder privat noch im beruflichen Leben weit, wenn man wichtiges von unwichtigem nicht unterscheiden kann. Am besten orientiert man sich dabei an den Konsequenzen: Was passiert, wenn ich mit meinen Freunden nicht in die Bar gehe, sondern stattdessen am meiner Masterarbeit schreibe? Solange es kein besonderer, einmaliger Besuch ist, wird Ihnen das Nichterscheinen niemand übel nehmen.
Falls man mehrere wichtige Ziele hat, sollte man im zweiten Schritt sie nach ihrer Dringlichkeit sortieren.
Auf diese Weise können sie Ihre Termine erstellen und koordinieren.

2. Pufferzeit einplanen!
Das Leben ist unberechenbar und auch unser Versuch Ordnung in das Chaos zu bringen kann scheitern. Wenn die Bahn Verspätung hat oder ein Meeting länger dauert als geplant, ist der ganze Tagesablauf durcheinander. Sie geraten in Zeitdruck und Stress.
Also bereiten Sie sich auf das unvorhersehbare vor und planen extra Zeit zwischen den verschiedenen Terminen ein - man weiß ja nie, was passiert!

3. Pausen einlegen!
Machen Sie sich nicht vor: Sie können 8 Stunden am Stück nicht arbeiten. Und wenn Sie es doch machen, nimmt Ihre Leistung ab. Also gönnen Sie sich Pausen, sofern das möglich ist. Natürlich nicht zu viele - Sie wollen ja noch was schaffen!

4. Egoistisch sein!
Das erste mal klingt der Satz fies. Aber es ist wichtig auch mal an sich und nur an sich zu denken! Es ist zwar schön, dass sie dem Bruder Ihrer Partnerin/Ihres Partners oder Ihren Kollegen helfen wollen, aber Sie können nicht der ganzen Welt helfen. Noch weniger können Sie Ihre ganze Zeit für andere opfern. Immerhin brauchen Sie auch Zeit für dich. Ihr Körper braucht regelmäßig Pausen, um sein Akku wieder aufzuladen! Also planen Sie am besten einen Tag ein, an dem sie nur das machen, was Ihnen gut tut! Sonntag ist dafür optimal: Sie können ausschlafen, was leckeres Kochen, Sport machen, ihre Haut verwöhnen - eben das, wofür Sie sonst keine Zeit haben!
Sie wollen ja keinen Born-Out-Syndrom bekommen, oder?!

5. Disziplin!
Auch der beste Plan nützt nichts, wenn Sie sich nicht daran halten. Entweder sind es die Freunde, der Fernseher, der PC oder das Handy. Was macht man also? Genau! Was beseitigt die Störfaktor. Handy, Telefon und PC aus und erst dann wieder einschalten, wenn man fertig ist. Auch der Freund/die Freundin wird es Ihnen nicht übel nehmen, wenn Sie später telefonieren.
Lassen Sie die Ausreden einfach weg!

6. Belohnungen einsetzen!
Falls die Konsequenzen Ihres Nichtstuns und Ihres Trödeln Sie nicht nicht motivieren, sollen Sie es auf jeden Fall mit Belohnungen versuchen. Diese muss auf jeden Fall passend zu der Aufgabe sein, die Sie gemeistert haben! Es muss ja nicht immer ein Spa-Besuch sein.
Auch mit Arbeit können Sie sich belohnen: Verschieben Sie einfach den Teil, den Sie am meisten mögen, wenn möglich nach hinten und kümmern sich erst um die Sachen, die Ihnen nicht so sehr gefallen. Da Sie diese so schnell wie möglich hinter sich bringen und zum guten Teil der Arbeit übergehen wollen, werden Sie auch schnell fertig sein!


Das Thema ist zu komplex als das ich es auf einen Tipp reduzieren kann. Ich habe meine wichtigsten Tipps gefunden, die zu einem nahe zu perfekten Tagesablauf führen können und die das Leben ungemein erleichtern, sofern sie angewendet werden. 

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Wahlen: SPD




SPD: Das WIR entscheidet!

Am 22. September finden Wahlen für den Bundestag in allen Bundesländern und für Landtag in Hessen statt.
Ein Grund für uns uns noch mehr mit den Parteien auseinander zu setzen. Heute widmen wir uns der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands), einer der ältesten Parteien Deutschlands. Ihr Vorläufer aus dem Jahr 1863 ist der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein. Sie ist die Mitgliederpartei der Sozialdemokratischen Partei Europas.
Ich will euch nicht weiter mit dem Hinterfreund, der Entwicklung, der Aufbau der Partei nerven (das machen wir an einer anderen Stelle ;D ) und komme gleich zum Herzstück: Dem Parteiprogramm. Um genau zu sein zu dem Programm von 2013 bis 2017. Hier kann man das ganze 120-Seiten-Programm herunterladen. Es ist übrigens in dem SPD-Bürger-Dialog entwickelt worden. 

Weil die Zahl der Beschäftigten mit Niedriglöhnen wächst (im Jahr 2000 waren es 6,63 Millionen, 10 Jahre später sind es 7,92 Millionen) möchte die SPD einen flächendeckenden Mindestlohn einführen. Ob der Mindestlohn sinnvoll ist, diskutieren wir an einer anderen Stelle.
Des Weiteren will SPD noch mehr in Bildung investieren und noch mehr Bildungsgleichheit schaffen. Sie wird sich auch für einen bezahlbaren Wohnraum einsetzen. 





Steuer und Finanzen
Die SPD setzt sich für eine Regulierung der Märkte ein. Dazu gehört die Finanztransaktionssteuer, strenge Eigenkapitalvorschriften für Banken sowie eine klare Trennung zwischen Inverstment- und Geschäftsbanken. Außerdem soll es ein Verbot für Nahrungsmittel- und Rohstoffspekulationen geben.
Überdies ist eine angemessen Vermögenssteuer geplant, die der Erhöhung der Investitionen in Bildung dient. Damit ein normales Einfamilienhaus nicht von der Vermögenssteuer betroffen ist, soll es bei Privatpersonen hohe Freibeträge geben. Das bedeutet eine Steuer von 49% anstelle von 42% bei einem Einkommen von 100000€ und ab 200000€ bei Eheleuten. Des Weiteren sollen steuerliche Privilegien 'für einzelne Interessengruppen', die von CDU/CSU und FDP eingeführt worden sind, rückgängig gemacht werden. Auch soll der Steuerbetrug stärker bekämpft werden.

Energie
Die Energiewende soll mithilfe eines Energieministerium gesteuert werden, das für die Bezahlbarkeit und Entlastung der Haushalte sowie produzierender Wirtschaft zum Beispiel in Form von Stromsteuer sorgt. Deshalb wird eine Reform des Erneubare-Energien-Gesetztes notwendig sein.
Bei Modernisierung und Ausbau der Netzinfrastruktur soll der Staat eingreifen, indem er sich an der Netz-AG und ihren Erträgen beteiligt.

Arbeit und Soziales
Das von CDU/CSU und FDP eingeführte Betreuungsgeld soll abgeschafft werden. Das gesparte Geld wird für den Kitaausbau gesteckt werden.
Das Kindergeld soll neu strukturiert werden, damit Familien mit geringen und mittleren Einkommen nicht auf das Hartz4-Niveau abrutschen.
Das Ehegattensplitting soll durch ein Partnerschaftstarif ersetzt werden.
Beide Einkommen sollen mit einem gleich hohem Durchschnittssatz besteuert werden.
Überdies soll eine Familienarbeitszeit eingeführt werden, die es ermöglicht die Arbeitszeit befristet zu reduzieren ohne, dass es sich negativ auf den Angestellt auswirkt. Für die Rückkehr in Vollzeit soll es einen Rechtsanspruch geben.
Fernen soll die Ehe für gleichgeschlechtliche Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften geöffnet, im Adoptions- und Steuerrecht gleichgestellt werden

Gesundheit und Pflege
Die Zweiklassenmedizin soll beendet werden. Damit dies gelingt, soll eine Bürgerversicherung als Krankenvoll- und Pflegeversicherung eingeführt werden. Jeder soll in der Bürgerversicherung unabhängig von Erwerbsstatus, Alter, Geschlecht oder dem Gesundheitsrisiko aufgenommen werden.
Die Finanzierung erfolgt über:
den Bürgerbetrag, welcher den Arbeitnehmerbeitrag ersetzen soll. Er wird prozentual nach der Leistungsfähigkeit auf das Einkommen bezahlt. Die Beitragsbemessungsmenge soll bleiben. Zusatz- und Sonderzahlungen sollen wegfallen. Familienmitglieder ohne Einkommen und Kinder sollen weiterhin beitragsfrei mitversichert sein.
den Arbeitgeberbeitrag, der weiterhin bei lohnbezogenen Beiträgen die Hälfte übernimmt.
den Steuerbetrag. Dafür soll die Zinsabsatzsteuer erhöht werden. So werden eine Einkünfte aus Kapitalerträgen in die Finanzierung der Bürgerversicherung eingezogen.


Ich finde das Programm von der SPD gut, weil sie sich für mehr Gleichheit, mehr Gerechtigkeit einsetzen und die Themen ansprechen, die wichtig für jeden Bürger sind. Die SPD setzt aus Solidarität und Gemeinschaft. Das ist in meinen Augen das, was ein gutes Land ausmacht: Niemand wird im Stich gelassen! 



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Organspende



Bei diesem Thema könnten die Menschen nicht unterschiedlicher Meinung sein. Es gibt auch nur zwei Extremen: spenden und nicht spenden. Natürlich hat man die Möglichkeit bestimmte Organe nicht zu spenden.
Ich habe ein paar Diskussionen online verfolgt (überwiegend auf der Erdbeerlounge) und leider musste ich feststellen, dass die Nichtsspender wenig toleriert werden. Man rettet ja leben, wenn man tot ist - was könnte es besseres geben?!
Eine Organentnahme ist nach der Feststellung des Hirntods möglich. Doch ist man bei einem Hirntod tatsächlich tot? Das ist umstritten. Auf der einen Seite ist das Gehirn etwas, was unsere Persönlichkeit  ausmacht. Auf der anderen Seite kann auch ein Hirntoter krank werden, sich bewegen und sogar ein Kind zur Welt bringen (siehe Erlanger Baby). Und spüren Hirntote überhaupt schmerzen? (Das ist eine Frage, auf die es nie eine Antwort geben wird, weil ein Hirntoter nicht erwachen und uns davon berichten wird. Wir können es nur vermuten aber nicht wissen.) Ich will mich nicht zu sehr in dieses Thema vertiefen. Fakt ist, dass der Hirntod umstritten und die Grenze genauso wie bei der Abtreibung willkürlich gesetzt wurde.
Das Totschlagargument der Befürworter ist 'Ich helfe Menschen auch nach meinem Tod!'. Man muss hier aber bedenken, dass bei dem Empfänger die Lebensqualität sinken könnte (zum Beispiel durch die Medikamenteneinnahme). Natürlich könnte er aber auch an Lebensqualität gewinnen.
Außerdem frage ich mich, ob man sich dadurch nicht einfach ein reines Gewissen erkaufen möchte, weil man während seiner Lebenszeit sich kein bisschen um die Menschen, Tiere und Umwelt gekümmert hat. (Und nein, dass ist keine Unterstellung, sondern meine Vermutung, die nicht auf jeden Spender zu treffen muss.)
Hin zu kommen noch die ganzen Skandale (Hirntod ist festgestellt worden, obwohl es keinen gab, Manipulation der Daten, etc.), die eine ziemlich abschreckende Wirkung haben.
Ich persönlich finde das Gefühl nicht als Mensch, sondern als Ersatzteil betrachtet zu werden am schlimmsten. Ich möchte auch nicht, dass man auf meinen Tod wartet, um ein anderes Leben zu retten - so bekomme ich das Gefühl, dass mein Leben weniger Wert ist als das des anderen.
Überdies gefällt mit die Meinung der freiwilligen Spender nicht. Zu mindestens die, die in den online Diskussionen vermittelt wird. Es ist so, als ob eine freiwillige Organspende eine Pflicht ist. Diese Erwartungshaltung widert mich richtig an. Eine Spende ist ein Geschenk - und niemand sollte dazu gezwungen werden!


Hier hat man übrigens die Möglichkeit, problemlos und schnell sich einen Organspendeausweis zu machen und auszudrucken.
Ich habe jetzt einen, auf dem drauf steht, dass ich nicht spende. (Im falle meines Hirntodes sollen nicht meine Verwandet diese schwierige Entscheidung für mich treffen.) Und du?

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