Pogrome verhindern bevor sie entstehen - Demo am 09.11.2013 in Greiz




Gestern war ich zum ersten mal auf einer Demo. Es war in Greiz. Wir waren ca. 500 Menschen und es verlief alles friedlich. Die Reden, die gehalten wurden, waren sehr informativ und haben mich auf der gleichen Seite sehr erschrocken. So etwas in Deutschland? In einem freiem, demokratischem Land? In einem Land, in dem die Würde des Menschen unantastbar ist? Tatsächlich? Ich kann es immer noch nicht glauben.
Es ging um die Flüchtlinge. Ein drittes Flüchtlingsheim ist in einem ehemaligem Internat eröffnet worden. Das Internat ist übrigens geschlossen worden, weil es für die Schüler unzumutbar ist. Es soll im Jahr 2014 abgerissen werden. Jetzt leben dort die Flüchtlinge in unzumutbaren Bedingungen.
In Greiz gibt es immer noch das Gutscheinsystem. Das bedeutet, dass die Flüchtlinge anstelle von Geld Gutscheine bekommen und nur in bestimmten Läden einkaufen gehen dürfen. Außerdem dürfen sie sich die Klamotten nicht selber kaufen, sondern bekommen diese ausgeteilt. Die Qualität ist teilweise derartig schlecht, dass die Schuhe nach einem Monat auseinander fallen. Ich muss nicht extra erwähnen, dass sie dann alle gleich herumlaufen und in ihrer Persönlichkeit sehr stark eingeschränkt werden.
Das Asylverfahren dauert Jahre. In der Zeit dürfen die Flüchtlinge nicht arbeiten gehen. Auch wenn sie selber Geld verdienen wollen, dürfen sie das nicht. Wie sollen sie so die deutsche Sprache und die deutsche Kultur kennen lernen? Wie soll das funktionieren, wenn die Menschen in der Stadt dich nicht haben wollen?

Ich bin echt schockiert. Ich bin auch schockiert, dass manche Bürger dagegen sind, Flüchtlingen zu helfen - und das aus wirtschaftlichen Gründen. Da sieht man, wie die Prioritäten gesetzt werden. Geld vor Mensch.
Deutschland sei ja außerdem zu voll. Es gibt keinen Platz für Flüchtlinge. Deshalb haben wir auch Probleme mit dem demografischem Wandel.
Deutschland hat auch kein Geld für Flüchtlinge. Das ganze ist für die Rettung der Banken drauf gegangen. Und das ist selbstverständlich viel wichtiger als ein paar Menschenleben!

Vor ein paar Tagen war ich auch in einer Diskussion in der Uni, in der es um den Syrienkonflikt ging. Ein junger Mann (ich glaube, er war in meinem Alter) ist vor 6 Monaten nach Deutschland geflüchtet und hat davon berichtet, wie das ganze angefangen hat.
Zwei kleine Kinder haben im Süden des Landes an die Wand geschrieben, dass sie mit der Regierung nicht zufrieden sind. Zwei kleine Kinder, die keine Ahnung von Politik haben, weil es Kinder sind. Zwei kleine Kinder, die nicht ein mal wussten, was sie da machen.
Sie wurden gefangen genommen und gefoltert. Am Ende wurden sie umgebracht. Die Leichen hat man den Eltern nicht gegeben mit der Begründungen, dass die Kinder eh noch klein gewesen sind und das die Eltern ein paar neue Kinder in die Welt setzen können.
Daraufhin demonstrierten die Menschen aus der Stadt friedlich. Und wurden brutal niedergeschlagen. Die Wut über die Regierung breitete sich weiter aus. Von Stadt zu Stadt. Der Wunsch nach einer neuen Regierung wurde immer lauter. Und die Regierung entschied jeden Gegner umzubringen.
Jetzt ist es kein Kampf der Syrier. Es ist ein Kampf verschiedener Länder. Alle mischen sich ein. Sei es mit Geld, Waffenlieferung oder dadurch, dass sie in das Land gehen und selber kämpfen. All das will die Bevölkerung nicht. Doch was kann sie schon machen? Wer hört auf sie? Niemand. Stattdessen entscheiden Politiker anderer Länder, was gut ist und was nicht.

Hier und hier findet ihr weiterführende Texte zu der Demo in Greiz.
Am 23.11.2013 wird eine Gegendemo in Greiz stattfinden. Wenn ihr aus er Nähe kommt, solltet ihr auf jeden Fall vorbei schauen und mitmachen.

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reduziert leben: Minimalismus



Heute möchte ich mich mit dem Trend Minimalismus beschäftigen. Minimalistisch leben bedeutet, dass weniger mehr ist. Man ist frei, weil man nicht von den unnötigen Dingen erdrückt wird und sich um andere Dinge kümmern kann, die wichtiger sind.
Der Konsum wird eingeschränkt, man kauft überlegt und nachhaltig. Und man teilt seine Gegenstände  mit anderen Menschen, um einen unnötigen Kauf zu verhindern.
Wenn man von Klamotten absieht, halte ich mich für minimalistisch. Ich mag es nicht, wenn sich Dinge, die ich benutze, mir den Platz wegnehmen. Ich habe kaum Dekorationen in meinem Zimmer, weil sie einfach nur dazu da sind, um Staub zu sammeln. Und auch beim Kauf von anderen Dingen überlege ich, ob ich sie tatsächlich brauche. (Was Klamotten angeht, habe ich schlicht und ergreifend NIE genug. Aber das belastet mich auch nicht. Ich fühle mich wohl, wenn ich eine relativ große Auswahl an Klamotten habe. Trotzdem habe ich meinen Konsum eingeschränkt, siehe Verzicht-Challenge.)
Ich bin es gewohnt, ein oder zwei mal im Jahr auszumisten und das, was ich nicht benötige, wegzuschmeißen / zu verkaufen. Aber mir ist wichtig, dass ich genügend besitze. Wenn eine Wohnung nur auf das Nötigste reduziert ist, ist es für mich zu steril. Ich will eine Wohnung mit Persönlichkeit, mit einer Seele. Deshalb ich mein Bücherregal auch voll. Und es werden noch mehr Bücher und DVDs folgen. Ich will, dass wenn ich Besuch habe, sie sehen, was ich bin.
Nein, ich definiere mich nicht über materielle Dinge. Aber es wäre falsch zu behaupten, dass sie nichts über mich aussagen. Nehmen wir dazu ein ganz simples Beispiel: Kochbücher. Da ich ein paar vegetarische udn vegane Kochbücher im Schrank stehen habe, sage ich jedem, der sie sieht: 'hey, ich verzichte auf tierische Inhaltsstoffe'. Das ist eine Aussage über mich und meine Persönlichkeit. Ich brauche Gegenstände nicht, um meine Persönlichkeit zu bilden, sondern um sie nach Außen zu zeigen. 
Genau so ist es mit der Kleidung: Ich zeige etwas von meiner Persönlichkeit. Das hat jetzt etwas von Klischee-Denken. Aber die Vorurteile sind ja nicht aus der Luft gegriffen. Sie haben einen wahren Kern. Verschiedene Gruppen haben nun mal verschiedene Kleidungsstil. Es macht sagt viel über mich aus, ob ich in einer Joggingshose oder in einem Gothic-Lolita-Kleid oder in einem Anzug oder in den neusten Trends herumlaufe. Ich mache eine kleine Aussage über mich und meine Persönlichkeit.
Und eben weil ich eine Persönlichkeit habe und diese auch zeigen möchte, kann ich mir ein Leben nur mit dem Nötigsten nicht vorstellen. Denn wenn ich ehrlich bin, brauche ich die Bücher und die DVDs nicht, die ich besitze, da ich sie schon mal gesehen habe. Und die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass ich sie noch mal in die Hand nehme. Aber ich möchte mich von ihnen nicht trennen. Da meine Sammlung auch relativ klein ist (5 DVDs, 4 CDs und ca. 40 Bücher), belastet sie mich nicht. Aber ich weiß, dass zu viel Kram für mich nicht gut ist. Klamotten, Schuhe und Taschen sind davon aber ausgeschlossen ;)

Und wie ist es bei euch? Ist euer Leben auch leicht minimalistisch? Oder konsumiert ihr weiter, obwohl ihr keine Verwendung und kein Platz für neue Dinge habt?

Alex

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Die Mutti bleibt!



Ich bin ein verdammt optimistischer Mensch und hatte bis zum Schluss die Hoffnung, dass die Union die nächsten 4 Jahre nicht regieren wird. Aber nö, nein, niemals, das Schicksal hatte andere Pläne. Immerhin darf ich mich weiterhin über die Politik aufregen.
Wisst ihr eigentlich, welche Partei NICHTS zu der Energiewende in ihrem Wahlprogramm stehen hatte? Richtig, die CDU. Genau die Partei, die die Energiewende eingeführt hat. Genau die Partei, die die Leiharbeit unterstützt, weil 'eine Arbeitsstelle besser als keine Arbeitsstelle' ist. Und auch wenn man 10 Jahre als Leiharbeiter arbeitet ist es gut. Dann dauert der Einstieg (dafür ist die Leiharbeit ja laut Merkel da) eben etwas länger. Ist ja auch nicht schlimm. Durch diese Ausbeutung verbessert sich die deutsche Wirtschaft. Kapitalismus vor Menschen!
Wenn einer der CDU-Wähler das liest: Mich interessieren eure Beweggründe! In meinem Freundschaftskreis gibt es niemanden, der die CDU gewählt hat. Die Diskussionen in den Foren habe ich extra gemieden, weil sie doch ziemlich schnell ausarten.
Ich akzeptiere jede Meinung, wenn man (gute!*) Argumente hat. Egal wie sehr sie mir missfällt. Die Meinung sind eben so sehr verschieden wie die Menschen. Und das ist auch gut so ;D

Aber kommen wir mal zu den Fakten. Von 61.903.903 Wahlberechtigten sind 44.289.652 ihrer Bürgerpflicht nachgegangen und haben gewählt, wobei 587.178 bei der Zweitstimme und 688.428 bei der Erststimme ungültig gewählt haben. Die Wahlbeteiligung liegt also bei 71,5%. Zuerst hört sich das anch wenig an aber es sind immer noch 0.8% mehr als im Jahr 2009!
Die Union hat mit 41,5% knapp die absolute Mehrheit verpasst und ist nun auf der Suche nach einem neuen Koalitionspartner, da die FDP mit 4,8% es nicht über die 5%-Hürde geschafft hat. (Immerhin ein kleiner Trost...)
Die Zweitstärkste Partei ist die SPD mit 25,7% der Stimmen. Die Linke hat mit 8,6% mehr Stimmen als die Grünen (8,4%). (Hat das jemanden außer mir genauso überrascht?)
Das bedeutet, dass die Union 311 Sitze, SPD 194, Grüne 63 und Linke 64 Sitze haben.
Wenn euch die Ergebnisse der restlichen Parteien interessieren, klickt hier!

Gerne hört man von CDU-Anhängern die stolze Ansage: "Fast jeder zweite Deutsche hat CDU gewählt!". Diese Aussage finde ich fast schon dreist. Es hat keineswegs jeder zweite CDU gewählt, denn es sind ja gerade mal 71,5% der Bürger überhaupt zur Urne gegangen. Insgesamt hat also nur knapp ein Drittel der Bevölkerung die CDU gewählt. Hinzu kommt, dass durch die 5%-Hürde in diesem Jahr um die 15% aller Stimmen verloren gegangen sind. Dadurch verändert sich die Sitzverteilung im Parlament und es wird möglich, mit 42% die absolute Mehrheit zu erreichen, obwohl die CDU/CSU gerade einmal ein Drittel der Bevölkerung repräsentiert.
15% der Wähler haben nun gar keinen Repräsentanten im Bundestag.
Ein Problem für unsere Demokratie, meiner Meinung nach. Und auch an anderen Stellen werden Rufe nach einer Wahlrechtsreform laut. Spiegel hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht.

Nun kommen wir zu dem interessantem Teil der Wahl: Mit wem macht es die CDU? Es kommt nur drei Parteien in Frage.

Welche Koalitionen bieten sich also?
Gut, die Linke können wir ausschließen.
Schwarz/Grün wäre eine Möglichkeit, vielleicht sogar mal eine ganz interessante, aber eben auch eine - seien wir mal ehrlich - ziemlich Unwahrscheinliche. Die programmatischen Unterschiede zwischen CDU/CSU und Bündnis 90/Grüne sind groß. Horst Seehofer hat Verhandlungen mit den Grünen bereits ausgeschlossen.
Was bleibt? Das, was ohnehin jeder erwartet hat, das, was sich ein Großteil der Deutschen wünscht:
Die Große Koalition. Sie bietet eine stabile Mehrheit, was gerade für wichtige Fragen im Hinblick auf Europa wichtig ist. 
Von Seiten der CDU lassen sich bereits zarte Annährungen vernehmen: Es kursieren Gerüchte über Steuererhöhungen. 
Doch auch die Große Koalition wirft Probleme auf. Die letzte Regierungszusammenarbeit mit CDU/CSU hatte der SPD nicht gerade gut getan. Außerdem würde eine Große Koalition eine schwache Opposition bedeuten: Während die Regierung dann 503 Sitze auf sich vereinen könnte, blieben der Opposition aus Grünen und Linke lediglich 127 Sitze im Bundestag. Das kann insofern zum Problem werden, als wichtige Möglichkeiten und Instrumente der Opposition eine gewisse Stimmenzahl benötigt wird, über die die Oppostion dann nicht mehr verfügt. So braucht man beispielsweise für die Einberufung eines Untersuchungsausschusses oder für das Normenkontrollverfahren** mindestens ein Viertel aller Abgeordnetenstimmen.
Eine derartig kleine Opposition kann also ihrer vielleicht wichtigsten Funktion nur noch unzureichend nachkommen: Der Regierungskontrolle.

Was kommt also? Schwarz/Grün? Große Koalition? Gar eine Minderheitsregierung der CDU?
Neuwahlen? Oder doch nur wieder eine 180° Wandlung, die wir von den Politikern gewohnt sind (an dieser Stelle möchte ich an den Ein- und wieder Ausstieg aus der Atomkraft erinnern).
Was ist wäre euch lieber?

einige Tage vor der Wahl: Großflächige SPD- und CDU- Plakte. Im Hintergrund: Das Bundesfinanzministerium

*Damit ihr mich besser versteht, hier ein Beispiel eines schlechten Argumentes: 'leben und leben lassen', 'es ist meine ganz persönliche Entscheidung', 'weil die anderen das machen', 'weil das halt so ist', etc. Diese Argumente sagen einfach nichts aus und bringen keine Diskussion voran bzw. verhindern diese. Begründungen wie "Merkel ist mir sympathisch" und "Ich mag Steinbrück nicht" zählen selbstverständlich auch nicht zu den Argumenten.

** Gemeint ist das abstrakte Normenkontrollverfahren. Dabei kann von mindestens einem Viertel der Abgeordneten veranlasst werden, dass ein Gesetz vom Bundesverfassungsgericht auf seine Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz geprüft wird.

Quellen
Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3
Quelle 4

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Verzicht-Challenge: 2. Monat

Ein weiterer Monat ist um. Ich muss sagen, dass es mir dieses mal ganz leicht viel, nur drei Sachen zu kaufen. Das liegt keineswegs daran, dass ich mich gewöhnt habe, sondern daran, dass ich für 2 1/2 Wochen bei meinen Großeltern zu besuch war und gar nicht shoppen konnte.
Aber als ich wieder in Deutschland war, musste ich unbedingt shoppen gehen. Ich habe es so sehr vermisst <3 Zum Glück (oder auch nicht?) entspricht die momentane Mode gar nicht meinen Geschmack. Das konnte ich aber in der Drogerie ausgleichen.




Maxi-Rock: Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach dem perfekten Sommerrock! Er sollte weiß, lang und nicht durchsichtig sein. Inzwischen weiß ich, dass das nur ein Traum bleiben wird. Also habe ich in Mango bei diesem Rock zugegriffen. Er passt übrigens hervorragend zu meinen High Heels von Clarks. Ich muss High Heels anziehen, wenn ich mit ihm unterwegs bin, da er mir sonst zu lang ist wie man es auf den Fotos sehen kann ;D
Trenchcoat: Die Wahl zwischen zwei fast gleich aussehenden Trenchcoats ist mir schwer gefallen. Ein Mix aus den beiden wäre wirklich perfekt gewesen! Am Ende habe ich aber gegen den Mantel aus Orsay und für den Mantel aus Zara entschieden. Er sieht einfach interessanter aus und war dazu auch noch günstiger! :)

Mir ist aufgefallen, dass ich, wenn ich durch die Läden gehe und mir etwas anschaue, gleichzeitig auch den Inhalt meines Schrankes durch gehe. Wenn ich etwas ähnliches schon besitze, lege ich es zur Seite. Das schont nicht nur meinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Immerhin brauch ich wirklich keine 1253468457634168746541 gleich aussehende Tops. 

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Wahlen: Bündnis 90/ Die Grünen


Die Bundestagswahl 2013 rückt näher und näher und mit der unaufhörlich fortschreitenden Zeit, müssen wir auch unsere Parteivorstellungen vervollständigen - schließlich soll ja keine Partei benachteiligt werden. In diesem Sinne dreht sich heute alles um die Grünen(offiziell: Bündnis 90/Die Grünen).


Dass sich diese Partei vor allem dem Naturschutz verschrieben hat, ist ja allgemein bekannt - kein Wunder, der Name lässt schließlich keine Zweifel offen. Doch schon lange handelt es sich bei den Grünen nicht mehr um die klassischen Ökos, die mit selbstgestricktem Wollpulli und Jutebeutel im Reichstag sitzen. Auch sie sind mittlerweile salonfähig geworden, haben sich den gängigen Standards angepasst und an ihrere Radikalität verloren. Was sind also ihre Ziele, wofür stehen die Grünen - außer Naturschutz? Wie sieht es zum Beispiel mit der Wirtschaftspolitik aus?

Aber zunächst mal von Anfang an...

Warum eigentlich der Doppelname?

 Die Partei entstand 1993 durch den Zusammenschluss der westdeutschen Partei "Die Grünen" und der ostdeutschen Partei "Bündnis 90".

Erstere wurde bereits im Januar 1980 in Karlsruhe gegründet.
Die Gründe ihrer Entstehung werden vor allem darin gesehen, dass in Zeiten der sozial-liberalen Koaltion(1969 - 1982) eine starke linke Opposition fehlte. Dies hatte schon während der großen Koalition(1966 - 1969) zur Entstehung der APO - der außerparlamentarischen Opposition geführt, die beispielsweise versucht hatte, sich gegen die geplante Notstandsgesetzgebung zu wehren.
Zudem wurden von den Neuen Sozialen Bewegungen in den 70ern Themen, die die großen Parteien der damaligen Zeit - CDU, SPD und FDP - bis dahin vernachlässigt hatten, in den Mittelpunkt gerückt - so zum Beispiel, Umwelt, Frieden und Frauen.

Bereits drei Jahre nach ihrer Gründung zogen die Grünen mit 5,6% in den Bundestag ein.

Die Fundi-Realo Kontroverse

"Fundis" und "Realos" - vielleicht sind euch diese Begriffe noch aus dem Politik- oder Geschichtsunterricht bekannt.  Uneinigkeiten, insbesondere bezüglich des politischen Vorgehens und der Umsetzung der Ziele der Öko-Bewegung, hatte es schon vor der eigentlichen Parteigründung gegeben. Sie endeten schließlich in der "Fundi-Realo-Kontroverse", die die Spaltung der Grünen in einen realpolitischen und einen fundamentalistischen Flügel beschreibt. 
Während die "Realos", zu deren wichtigsten Vertretern Joschka Fischer zählt, ihre Ziele im Sinne des politischen Systems erreichen wollten, beispielsweise in Form einer Regierungsbeteiligung in einer rot-grünen Koaltion, stellte das Parlament für die "Fundis" lediglich eine Plattform dar, die ihnen eine Möglichkeit bot, ihre Ansichten und Forderungen an die Öffentlichkeit zu bringen. 
Offensichtlich konnten sich die Realos schließlich durchsetzen, die Kontroverse spielt dennoch weiterhin eine Rolle, insbesondere im Bezug auf die innerparteiliche Willensbildung. 



Aber nun zum eigentlich Wichtigen: Inhalte!

Steuern und Finanzen 


Vielleicht habt ihr es mitbekommen - vor einigen Monaten haben die Grünen mit der Ankündigung umfassender Steuererhöhungen Schlagzeile gemacht und deutschlandweit Diskussionen angeregt.
Die geplante Steuerreform soll der sozialen Gerechtigkeit dienen.
Dafür soll beispielsweise der Grundfreibetrag*, der zur Zeit bei 8.130€ liegt, auf mindestens 8.700€ erhöht werden. Gleichzeitig soll der Spitzensteuersatz erhöht werden: Ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 80.000€ soll er bei 49% liegen. Berufstätige, die weniger als 60.000€ verdienen, sollen dagegen entlastet werden. 
Die Grünen erhoffen sich durch diese Pläne um die drei Milliarden Euro Mehreinnahmen.

Zudem ist eine Vermögensabgabe geplant: 1,5% auf ein Nettovermögen von über einer Million Euro. 
Nach 10 Jahren soll sie durch eine Vermögenssteuer ersetzt werden. 

Ein weiterer Plan ist der Grünen ist es, die ihnen zufolge "umweltschädlichen Subventionen" abzuschaffen, so zum Beispiel Ausnahmen bei der Ökosteuer, während die Besteuerung von Heizstoffen und Diesel, sowie die Luftverkehrssteuer reformiert werden soll. 

Die Steuerfahndung soll ausgebaut und eine Bundessteuerverwaltung errichtet werden, um Steuerhinterziehung in Zukunft zu deutlich schwieriger zu gestalten. 

Energie

Klimaschutz ist selbstverständlich nach wie vor ein zentrales der Thema der Grünen.
Geplant ist daher beispielsweise ein Klimaschutzgesetz, welches gesetzlich vorschreibt, dass die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 95% (im Vergleich zu 1990) gesenkt werden müssen.
Zudem sollen in diesem Gesetz bestimmte Ziele für Industrie, Verkehr, sowie Land- und Forstwirtschaft vorgegeben sein. 


Wichtig ist natürlich auch die Energiewende:  Bis 2030 soll Strom zu 100% durch regenerative Quellen produziert werden.
Damit trotzdem "faire" Strompreise möglich sind, planen die Grünen, die Befreiungen der Industrie von den Umlagen für Erneuerbare Energien und Stromnetze zu begrenzen und so private Haushalte zu entlasten. 
Da erneuerbare Energiequellen wie Sonne und Wind nicht überall und durchgehend gleichmäßig bezogen werden können, sollen Kraftwerke mögliche Engpässe überbrücken. Diese sollen zukünftig vorwiegend mit Biomasse und nicht mehr mit fossilen Brennstoffen arbeiten.

Arbeit und Soziales

Die Grünen planen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von mindestens 8,50€.
Gleichzeitig soll der Hartz-IV-Regelsatz, der derzeit bei 382€ liegt, auf 420€ erhöht werden.
Diese Erhöhung soll durch den Mindestlohn möglich werden, mit dessen Einführung deutlich weniger Menschen ihr Einkommen aufstocken müssten.
Insgesamt soll der Niedriglohnsektor refomiert werden. So sollen zum Beispiel eine sozialversicherungspflichte Beschäftigung den Minijob ersetzen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse sollen eingedämmt werden.

Ein weiteres erklärtes Ziel der Grünen liegt darin, der Benachteiligung der Frau auf dem Arbeitsmarkt ein Ende zu setzen. Um dies durchzusetzen sind verschiedene Gesetze geplant, so beispielsweise ein Gleichstellungsgesetz, das Tarifpartnern wie Betrieben vorschreibt, aktive Maßnahmen zur Gleichstellung von Mann und Frau zu unternehmen.  

Familie

Das Programm der Grünen sieht vor, das Betreuungsgeld("Herdprämie") wieder abzuschaffen und gleichezeitig den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz umfassender zu gestalten: Eltern sollen in Zukunft einen Anspruch auf eine ganztätige Kinderbetreuung haben.

Die eingetragene Lebenspartnerschaft soll der Ehe rechtlich gleichgestellt werden, was unter anderem auch das gleiche Adoptionsrecht mit einschließt.


Gesundheit und Pflege

 
Erklärtes Ziel der Grünen ist es, für mehr Solidarität und eine solide Finanzierung im Gesundheitswesen und bei der Pflege zu sorgen. Erreichen wollen sie dies mit der „grünen Kranken-Bürgerversicherung“ und der „Pflege-Bürgerversicherung“.
In diesen Versicherungen sollen alle Bürger Mitglieder sein und alle Einkunftsarten – darunter zum Beispiel auch Mieteinkünfte und Vermögenseinkommen – sollen zur Finanzierung mit einbezogen werden. Jedoch soll es Freigrenzen für kleine und mittlere Einkommen geben. Kinder sind durch die Bürgerversicherung kostenlos mitversichert.
Die Bürger sollen bei den Versicherungen die freie Wahl haben: Jeder wird aufgenommen, niemand wird aufgrund von Alter, Risiko oder Einkommen benachteiligt.
Insgesamt handelt es sich allerdings nicht um eine Einheitsversicherung: Die Bürgerversicherung kann von gesetzlichen und von privaten Anbietern ausgehen.
Wettbewerb soll nicht durch unterschiedlich hohe Beiträge entstehen, sondern durch Qualität.


Weitere Ziele der Grünen im Gesundheitswesen sind unter anderem die Sicherung einer wohnortnahen gesundheitlichen Versorgung, sowie eine Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriff, wodurch die Versorgung von Kranken, beispielsweise Demenzkranken, verbessert werden soll.

 

Rente

Rente: In Zeiten demographischen Wandels, der die Altersstruktur Deutschlands maßgeblich verändern wird, und medizinischen Fortschritts, der den Menschen ein immer längeres Leben ermöglicht, ein heikles Thema.
Um die gefürchtete Altersarmut zu verhindern, streben die Grünen eine Garantierente von mindestens 850€ im Monat an, die durch Steuern finanziert werden soll.
Die Rente soll nach und nach zu einer Bürgerversicherung entwickelt werden, die Erwerbsbeteiligung soll angehoben und das Lohnniveau durch verschiedene Maßnahmen erhöht werden.

Um ein angemessenes Niveau der Renten zu erreichen, soll die Rente sukzessive zu einer Bürgerversicherung entwickelt werden, die Erwerbsbeteiligung soll angehoben und das Lohnniveau mithilfe verschiedener Maßnahmen erhöht werden.
Außerdem erachten die Grünen eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 für nötig. Dafür sollen notwendige Weichen gestellt werden: Mehr altersgerechte Arbeitsplätze sollen eingerichtet und die Chancen älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt insgesamt verbessert werden.
Zudem sollen Übergangslösungen ermöglicht werden, zum Beispiel durch eine Teilrente ab 60 Jahren.


Falls euer Informationsbedürfnis jetzt immer noch nicht befriedigt ist, findet ihr hier das vollständige Wahlprogramm der Grünen für die Bundestagswahl 2013.





*Grundfreibetrag:
Der Grundfreibetrag ist ein steuerfreier Grundbetrag, auf den jeder Einkommenssteuerpflichter ein Recht hat. Er soll absichern, dass das Einkommen, das zur Sicherung des Existenzminimum notwendig ist, nicht auch noch durch Steuern gesenkt wird.  Derzeit beträgt der Grundfreibetrag in Deutschland 8.130€, im nächsten Jahr soll er auf 8.354€ angehoben werden.


Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3 

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LASST! EUCH! NICHT! GEHEN!



Es handelt sich hierbei um eine Antwort auf den Artikel LASST! EUCH! GEHEN!
Wir werden aufgerufen, uns gehen zu lassen, damit wir glücklich und zufrieden sterben können und damit wir alles erlebt haben, was es zu erleben gibt. Dazu gehört auch ein Schwangerschaftstest, der zum Glück negativ ausfällt. Außerdem seien wir unserem Körper nichts schuldig. Er soll jedoch für uns fehlerfrei funktionieren. Eine hedonistische Lebenseinstellung bedeutet laut der Autorin ein glückliches Leben.

Das erste, was man liest, ist, dass Selbstoptimierung unnötig ist. Leider bleibt dies unbegründet.
Der Sinn der Evolution ist, dass man immer besser wird, dass man sich immer optimiert. Wieso sollte man es also nicht tun?
Und wenn man schon 'nein' zur Optimierung sagt, sollte man auch bitte konsequent sein. Es wird dann keinen Fortschritt in der Technik und in der Gesellschaft geben. Für diejenigen, die in einem Land leben, in dem Menschenrechtsverletzung an der Tagesordnung stehen und Frauen nichts Wert sind, ist es einfach ein Schlag ins Gesicht.

Für mich ist der Artikel nichts weiter als ein Aufruf zur Selbststörung, da man Drogen bedenkenlos konsumieren und handeln ohne nachzudenken soll. Das Ich und die tierischen Triebe sollen im Vordergrund stehen und uns glücklich machen.
Aber dabei vergisst die Autorin an die Konsequenzen dieser egozentrischen Lebensweise zu denken. Jede Handlung hat Auswirkungen. Und wenn jeder Mensch nur das tun würde, worauf er Lust hat (also ungeschützt durch die Welt vögeln und Drogen konsumieren), wäre die Welt nicht so schön, wie sie jetzt ist. Dann würde keiner für uns das Essen anbauen oder den PC zusammen bauen. Wozu auch? Man kann ja besseres mit seiner wertvollen Lebenszeit anstellen.
Wenn wir also unsere Triebe ungezügelt ausleben wollen, so wie es in den alten Zeiten der Fall war, müssen wir uns von dem Luxus der Gesellschaft verabschieden.
Und von der Sicherheit. Immerhin kann man schnell Opfer einer Gewalttat werden, wenn jeder seinen Trieben nachgehen würde. Denkt an alle Sexualverbrecher und Kinderschänder! Sollen sie etwa auch das Tier in sich auslassen?!
Nein, sollen sie sich nicht. Sie sollen sich verdammt noch mal unserer Gesellschaft anpassen, damit die Mehrheit glücklich ist.

Des Weiteren gefällt mir die Trennung zwischen dem Ich und dem Körper nicht. Ich vertrete die Ansicht, dass es kein Ich ohne der körperlichen Hülle gibt und dass das Ich nur durch die chemischen Prozesse in unserem Körper möglich ist. Damit das Ich überlebt, muss die Hülle überleben. Und genau deshalb sollte man sich um seinen Körper kümmern. 500 kg Gewicht und Drogenkonsum ist einfach nur Selbstzerstörung.
Kein Mensch, der sich liebt, zerstört sich selber. Ich gehöre zu den Menschen, die sich lieben. Deshalb versuche ich das beste für mich, also auch für meinen Körper, zu machen.
Und stellt euch vor: Ich bin glücklich. Eine mögliche Schwangerschaft und ein Kater machen mich eben nicht glücklich. Das zügellose Ausleben der Triebe macht mich auch nicht glücklich.
Denkt von mir nichts falsches: Auch ich konsumiere gelegentlich Alkohol. Aber ich weiß auch, dass es Zellgift ist. Deshalb ist der Alkoholkonsum eingeschränkt. Sonst würde ich mich ja selbst zerstören. Und wenn ich das mache, kann ich mir gleich das Leben nehmen. Das wäre wenigstens nicht so qualvoll.
Auch ich habe ein Sexualleben. Aber ich schütze mich immer vor Krankheiten und einer ungewollten Schwangerschaft, da mich weder das eine noch das andere nicht glücklich machen würde. Es würde sogar Stress und Ärger bedeuten. Ich würde an Lebensqualität verlieren, wenn ich nicht über die Konsequenzen meines Handeln nachdenken würde.
Ich sage nicht, dass man seine Triebe unterdrücken soll (außer es sind Triebe, die anderen schaden). Man sollte sie nur vorsichtig ausleben. Dadurch würde jeder glücklich werden ohne den anderen zu schaden.

Der Leser wird aufgerufen, Spuren zu hinterlassen. Das ginge nur dann, wenn man eben nicht 100% sauber lebt.
Aber wozu müssen wir eine Spur hinterlassen? Vor allem eine, die sagt, dass man auf das Leben anderer keine Rücksicht genommen hat und die Lebensgrundlage vieler Lebewesen zerstört hat? So ganz nach dem Motto 'Nach mir die Sintflut'? Wenn man stirbt, soll der Rest auch sterben? So soll es sein?

Wir sollen außerdem nicht vergessen, dass Menschen nun mal keine Einzelgänger sind und die Gesellschaft brauchen. Aus diesem Grund muss man sich an bestimmte Regeln der Gesellschaft anpassen. Wir brauchen Regeln, damit unsere Ordnung funktioniert. Damit wir jeden Morgen Brötchen kaufen können. Damit wir am Wochenende shoppen gehen. Und, und, und. Das ganze wäre nicht möglich, wenn jeder auf die Regeln scheißen würde. Wir würden in der Anarchie versinken. Und das ist etwas, was die Mehrheit eben nicht will.

Wir wollen Sicherheit, weil sie unsere Überlebenschancen erhöht. Wir wollen glücklich leben und schmerzlos sterben. Dafür müssen wir aber auch über die Folgen unseren Handels nachdenken.

EDIT: Phin hat ebenfalls eine Antwort verfasst. Wer sie lesen will, klickt hier!

Btw, aus welcher Starre bin ich bitte schön rausgeholt worden? Ich wüsste nicht, was sich an meiner Denkweise verändert hat. Aber gut, lassen wir den anderen ihren Glauben.

Alex

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Die CDU/CSU verlangt Pornoverbot



Ich gebe zu, dass diese Forderung alt ist. Aber in Zeiten des Wahlkampfes wird sie wieder gestellt. Deshalb möchte ich zu diesem Thema ein paar Worte loswerden.

Der Plan sieht folgendermaßen aus: Wenn man ein Porno online sehen will, muss man erst einen Antrag stellen. Klingt ganz simpel. Doch hier stellt sich schon die erste Frage: Wer bezahlt den ganzen Spaß? Richtig, der Steuerzahler. Er hat ja zu viel Geld, das er aus dem Fenster schmeißen will. Die Herdpremie reicht nicht.
Und wozu das ganze? Damit die Kinder beschützt werden. Ein ganz schöner Gedanke. Wenn Eltern versagen, springt der Staat ein und legt eine Zensur auf. Es ist immer einfacher die Symptome anstelle der Ursache zu bekämpfen.
Stellen wir uns vor, dass man das durchsetzt: Pornos nur auf Antrag! Werden denn auch die ganzen Serien und Filme zensiert, weil sie zu einem 'gestörten Sexualtrieb' führen können? Immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass auch hier manche Eltern nicht gut genug aufpassen und die Kinder sehen, wie X und Y auf dem Klo Sex haben. Was ist außerdem mit der sexuellen Werbung? Wir wissen ja: Sex sells! Und wer darf dann diesen Spaß bezahlen?
Und was ist mit den Pornofilmchen, die die Eltern im Schlafzimmer verstecken? Das Kind kann sie ja jeder Zeit finden und sie sich anschauen. Und schon ist die Schranke umsonst!
Um ganz sicher zu gehen, sollte man Sex für Jugendliche auch noch verbieten. Das könnte sich ja negativ auswirken! Denn manche behaupten ja, dass die jetzige Generation die Generation Porno ist, obwohl das viele Studien wie „Jugendsexualität“ der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ das Gegenteil beweisen. Laut ihnen legen die meisten Jugendlichen mehr Wert auf dauerhafte Beziehungen und nicht auf hemmungslosen Sex mit vielen, unterschiedlichen Partner.

Dieser Antrag ist und bleibt ein Nachteil für diejenigen, die sich spontan einen Porno anschauen wollen. Immerhin kostet dieser Zeit und raubt erst mal die Spontanität. Außerdem geht dadurch die Einfachheit und die Anonymität verloren, wenn man sich erst mal die Erlebnis holen muss. Wer will außerdem als Erwachsener bevormundet werden? 

Da man in diesem Fall von Eltern ausgeht, die nicht in der Lage sind, ihre Kinder vor dem pornografischen Inhalt im Internet (Auf den pornografischen Inhalt in der Werbung, Filmen, Serien achtet ja kaum einer!). Diese Eltern werden wahrscheinlich auch Kinder nicht von Gewaltszenen in den Filmen, Serien und Spielen schützen. Also sollte man auch hierfür einen Antrag ausfüllen müssen, damit die Kinder nicht zu schaden kommen. Am besten bevormundet man einfach alle Menschen in allen Bereichen. Das ist die Lösung! Willkommen in Stasi 2!

Alex

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